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Wolle Wiwi Wawa CD-Rezension von – Freie Musikredaktion, Co-Autorin A. Lauria

Die Musik rund um das Wolle Wiwi Wawa Musical entführt den Zuhörer in eine zauberhafte Welt voller Träume, schöner Erinnerungen und Emotionen. Schon das Titellied reißt Groß und Klein sofort durch den spritzigen Rhythmus mit und nach Sekunden ertappt man sich beim Mitsingen des Refrains. Wenn die Kinderstimmen einsetzen geht einem, ob man will oder nicht, einfach das Herz auf. Ein Lied mit einer ganz besonderen Botschaft ist sicherlich „Fliegen“ es vermittelt schon den Kleinsten, dass man im Leben alles erreichen kann, wenn man nur ganz fest an sich glaubt und mutig einen Versuch startet. Diese Botschaften, von denen es unzählige auf dem Tonträger gibt erreichen die Kinder sehr subtil, erst die Eltern erkennen die versteckten Weisheit dahinter. Der Komponist und Sänger Andreas Matthes schafft es spielend selbst schwierigste Themen in die leicht klingenden Texte zu verpacken. Ohne jeglichen Zwang, ohne ein Muss, oder erhobenen Zeigefinger scheint alles möglich. Für die kleinen Zuhörer sind es zu allererst einmal fröhliche und eingängige Lieder zum mitsingen und tanzen die das gesamte Musicalorchester neben den sympathisch auftrumpfenden Sängern und Chören angefangen bei den Streichern und Bläsern bis hin zum gewaltigen Rockensemble perfekt temperiert und immer zielsicher meistert. „Komm lach mal“ beginnt mit einem ausgefuchsten Sample-Rhythmus aus Sägen, Hämmern und Werkzeuggeräuschen und wandelt sich im Handumdrehen zu einem der Mitklatsch-Highlights auf dem gesamten Album. Toleranz und Intergration sind Schlagwörter die einem ganz automatisch in den Sinn kommen, wenn man von Hamsterkönig „Dschu Dschu (Gesang: Yasar Dogan)“ aus Tschungarien, oder den Frosch Frogo (Gesang: Wolly Wollmann) aus Italien hört. Mit heiteren Texten und Melodien die gewiss im Ohr bleiben, singen die beiden in ihrerer eigenen Art, von ihren Herkunftsländern und ihrer ganz eigenen Geschichte. Hierbei könnte wohl nichts aktueller sein, als das Thema Völkerverständigung. Fette Beats und Hip Hop Rap schallen bei Klappi Storchs „Jeder kann Pilot sein“ aus den Boxen, Ohrwurmalarm und Sinnexplosion mit Ansage, wenn Wolle und Wiwi anmerken: „Mit Fantasie kann jeder fliegen“. Bei „Allein im Wald“, einer ruhigeren klassisch angehauchten Pop-Ballade macht der neugierige Erfinderjunge Wolle (Andreas Matthes) auf die kleinen Schönheiten der Natur aufmerksam, und darauf, dass viele zunächst unheimlich scheinende Dinge oftmals wunderschön und völlig harmlos sind, selbst für die ängstliche Ente Wiwi (Gesang: Melanie Sprenger) bezaubernd gesprochen von der Autorin und Schöpferin des gleichnamigen Kinderbuchs Nicole Matthes. Die Rhythmen der 12 Lieder sind breit gefächert. Von Rock und Pop Passagen über Hip Hop Klänge geht es auch mal in die Richtung Klassik, Latin und Polka bzw. volkstümliche Musik. Im Hintergrund wird die fortlaufende Geschichte immer wieder durch jeweils auf das Stück angepasste und eigens aufgenommenen Naturgeräusche, sowie lustige Dialoge der Hauptfiguren unterstützt! Herrlich das Gezwitscher im dunklen Wald und das Gesumme auf der grünen Wiese gepaart mit Ente Wiwis kläglichen Versuchen die Welt zu begreifen. König Dschu Dschu regt zum schunkeln an und Frogo zum unbeschwert Glücklich sein. Die Elefantendame Elisabeth wird, divenhaft  mit hochlagiger Operettenstimme gesungen, von der Musical Darstellerin Janina Maria Schmaus. Auch die Schüler der Elisabethschule der Lebenshilfe (Chorleitung Christiane Nerb-Straub), des Deutschherren Gymnasiums Aichach unter der Leitung von Arnold Fritscher und der talentierte Nachwuchs, die eigenen Kinder der Orchestermitglieder sind ein wichtiger Teil der „Wolle Wiwi Wawa – Welt“ und auf dem Album prominent zu belauschen. Bei „Hallo, hallo“ einer poppigen Soul-Nummer wächst die Sanftheit der Lead-Stimme passend zum Text „hört meine Stimme“ über jede Zeile buchstäblich an, bis am Schluß der stimmgewaltige, mehrstimmige Chor die Chance nutzt, sein großes stimmliches Potential auszuschöpfen. „Auf Wiedersehen“ wünschen im vorletzten, melodisch seitenlastigen Stück voller Freundschaft und Liebe, nicht nur die gesamten Einzelsänger, bevor mit „Tanz mit mir“ ein echter Radio-Popkracher aus dem Hut gezaubert wird, der durch Mark und Bein geht. Keine Frage dieser Song birgt großes Potential selbst für das Erwachsenenradio.  Wer jetzt noch ein bisschen Geduld mitbringen kann und nicht sofort wieder auf das erste Lied springt, auf den wartet ganz zum Schluss noch eine putzige kleine Überraschung.  Alles in allem eine wunderschöne, mit viel Herz und Detailverliebtheit produzierte Kinder-CD an der klein wie groß Freude haben wird. Wenn die Sprösslinge schon beim ersten Anhören mitsingen und die Eltern nicht in Verzweiflung geraten, wenn im Auto mal wieder auf Dauerschleife gedrückt wird, dann muss es sich um ein gelungenes Gesamtwerk handeln. Es gibt gute Gründe, warum dieses Album beim Deutschen Rock und Pop-Preis von einer unabhängigen Jury aus Musikprofis gleich in zwei Kategorien nämlich als „Bestes Musicalalbum und für den „Kulturförderpreis“ nominiert wurde. Bedenkt man dabei noch den inklusiven und integrativen Aspekt bei der Realisierung des Projektes, bleibt als Fazit nichts weiter zu sagen außer: Wolle Wiwi Wawa, einfach wuwutastisch und alles richtig gemacht, ein echtes Muss für jedes Kinderzimmer!

Hier könnt ihr den Werbetrailer ansehen...

Zuerst wird das Schlagzeug und der Bass in den Vision Seven Media Studios in Neusäß aufgenommen.

Wolfi, Matze, Ronny und Chris haben das ganz großartig hinbekommen. CD Produzent Adrian Winkler und Musicalkomponist Andreas Matthes sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen, aber seht und hört selbst. Ein besonderes Dankeschön gilt Tonstudioleiter Joe Webb La Fontaine.

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